Auswirkungen wertorientierter Unternehmensführung in der Softwareentwicklung

Einen großen Teil des Tages drehen sich meine Gedanken bei der Arbeit um Qualität. Womöglich nicht immer unmittelbar, oftmals aber damit verbunden. Wenn man in der Verantwortung eines Softwareentwicklungsteams steht, dann kommt es häufig zu Fragestellungen rund um Bugs, Codereviews, Pair Programming, technischen Schulden, Lizenzen vs. OpenSource, Kunden- vs. Internerentwicklung und den damit verbundenen Fragen zu Budget und zeitlichem Rahmen. Ich frage mich: Hat die Art, wie man Mitarbeiter führt direkte Auswirkungen auf die Software, die sie programmieren? Hat ein Team mit einem „schlechten“ Chef auch ein potenziell schlechteres Produkt?
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Verrücktes Management und das Rätsel von ECONS und HUMANS

Unsere Welt ist komplex. Komplexer als es manchmal sogar den Anschein macht. Da tut es gut, wenn man über die Dinge stolpert die wirklich (wirklich!) einfach sind. Eine sehr einfache Sache ist die Unterscheidung von zwei grundsätzlich verschiedenen Menschenbildern. Das der „ECONS“ und das der „HUMANS“. Wie weitreichend diese Unterscheidung im täglichen Leben ist, möchte ich im nachfolgenden Artikel zeigen. Wenn man diese Unterscheidung nicht beachtet, kommt es zur sogenannten verrückten Management (Auch gaga Management genannt).

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Verdient Ihre Gerüchteküche einen Michelin Stern?

Gerüchteküche, Flurfunk, Klatsch und Tratsch. Dort wo Menschen für ein gemeinsames Ziel zusammen kommen, gibt es immer auch Geschichten, Vermutungen, wilde Spekulationen und die eine oder andere Verschwörungstheorie. Doch warum ist das so? Menschen lieben Geschichten. Unser Denkapparat liebt Geschichten, weil es mit einer Geschichte eine höhere Dichte an Informationen logisch verarbeiten kann. Je abstruser die Geschichte, desto mehr Menschen unterhalten sich darüber und um so mehr Energie verschlingt sie. Weiterlesen

Entschuldigen Sie bitte, Sie haben da Reiss im Profile!

Kennen Sie den Satz „Seien Sie einfach Sie selber!“? Oft tritt er vor oder während eines Bewerbungsgespräches auf und wird auch gerne in Einladungen zu Assessmentcentern verwendet. Was zunächst als ein guter Rat einleuchtet, ist aber wesentlich mehr. Dieser Satz ist eine Art Weißabgleich für die, dem Bewerber bevorstehende Persönlichkeitsanalyse.

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Der transformationale Mitarbeiter

In diesem Blog ist die transformationale Führung eines der Kernthemen. Dementsprechend befasse ich mich sehr viel mit dieser Art des Führungstils. Für mich ist die transformationale Führung der Königsweg der Führungsmodelle und sozusagen mein Ziel, wenn ich mal groß bin.

Transformationale Führung transformiert das Verhalten der Mitarbeiter (und nach meinem Verständnis auch das der Führungskraft) auf eine höhere Stufe. Sie geht über die normale transaktionale Beziehung hinaus, welche nur den Austausch von Leistung berücksichtigt.

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